Marokko
Anti-Atlas
Tafraoute
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- Der Spot
- Die Story
- Philosophie
Die Tafraoute liegt eingebettet in den Bergen des Anti-Atlas und hat eine ganz besondere Ausstrahlung. Große, runde Felsen, warme Farben und eine Landschaft, die fast stillsteht. Ähnlich wie in Tahala wirkt alles ruhig und gleichzeitig kraftvoll. Tafraoute ist aber auch bekannt für seine vielen Autowerkstätten. Reisende aus aller Welt kommen hierher, um ihre Fahrzeuge reparieren oder sogar komplett neu lackieren zu lassen.
Auch ich musste dort in eine Werkstatt, weil es aus meinem Auspuff schwarz qualmte. Eigentlich war das nur ein kurzer Stopp, um alles wieder in Ordnung zu bringen. Aber wie so oft kam es anders.
Tafraoute. Diese Ruhe, diese Farben, diese Formen der Felsen haben mich festgehalten. Ich wollte längst weiter, aber irgendetwas hat mich bleiben lassen.
Tage vergingen, und ich habe gemerkt, dass es nicht nur um die Reparatur ging. Es war dieser Ort selbst, der mich nicht losgelassen hat. Trotz des kleinen Ortes, der Werkstätten und der Bewegung rundherum lag über allem eine tiefe Ruhe, fast etwas Magisches.
Es gab kaum Ablenkung, keine Geräusche, nur diese Weite. Und genau das hat etwas mit mir gemacht.
Trotz der vielen Felsen und dem vielen Braun hat sich alles lebendig angefühlt. Nicht laut oder bunt, sondern ruhig und tief. Es war, als würde dieser Ort nichts wollen und genau deshalb so viel geben.
Manchmal bringen uns Probleme genau an die Orte, an denen wir sein sollen.
Und was sich wie ein Umweg anfühlt, wird plötzlich zu etwas, das uns länger hält, als wir es geplant hatten.
Tahala





- Der Spot
- Die Story
- Philosophie
Die Tahala in der Nähe von Tafraoute ist ein Ort, der fast unwirklich wirkt. Große Felsen, weite Flächen und viele Brauntöne prägen die Landschaft. Auf den ersten Blick wirkt alles karg und still, aber wenn man länger dort ist, merkt man, dass es eine ganz eigene Lebendigkeit hat. Das Licht verändert ständig die Formen der Steine, und obwohl wenig da ist, fühlt sich nichts leer an.
Ich war mit meinem rollenden Atelier dort unterwegs und habe einfach angehalten. Eigentlich wollte ich gar nicht lange bleiben, aber die Landschaft hat mich festgehalten. Tage sind vergangen, ohne dass ich es richtig gemerkt habe.
Ich saß oft einfach da und habe beobachtet, wie sich das Licht über die Felsen bewegt. Es gab kaum Ablenkung, keine Geräusche, nur diese Weite. Und genau das hat etwas mit mir gemacht.
Trotz der vielen Felsen und dem vielen Braun hat sich alles lebendig angefühlt. Nicht laut oder bunt, sondern ruhig und tief. Es war, als würde dieser Ort nichts wollen und genau deshalb so viel geben.
Nicht alles, was leer wirkt, ist wirklich leer.
Manchmal liegt genau in der Einfachheit und Stille eine Tiefe, die man erst erkennt, wenn man bleibt.
Takatart





- Der Spot
- Die Story
- Philosophie
Takatart, ein so grüner und friedlicher Ort.
Wenn man dort ankommt, verändert sich sofort das Gefühl. Überall Palmen, kleine Wasserläufe und dieses satte Grün, obwohl rundherum eher trockene Landschaft ist. Es ist still, aber nicht leer. Man hört Wasser, Vögel und manchmal nur den Wind. Man kommt dort ganz von selbst runter.
Ich war mit meinem rollenden Atelier dort und habe einfach auf einem kleinen, einfachen Parkplatz gestanden.
Und genau das hat es so schön gemacht.
Ich musste nichts. Ich hatte Zeit.
Tagsüber saß ich zwischen den Palmen, habe den Fröschen zugehört und auf das Wasser geschaut. Alles war grün und lebendig, aber gleichzeitig ganz ruhig.
Am Abend wurde es stiller, und manchmal kamen Wildschweine vorbei.
Auf dem Boden lagen überall Datteln, wirklich tausende. Es war fast unglaublich zu sehen, wie viel einfach da ist, ohne dass jemand etwas dafür tut.
Diese Einfachheit hat mir richtig gut getan. Kein Stress, kein Lärm..nur das Leben, so wie es ist.
Man braucht oft viel weniger, als man denkt.
Wenn man langsamer wird, merkt man erst, wie viel eigentlich schon da ist.
Ait Mansour





- Der Spot
- Die Story
- Philosophie
Die Ait Mansour Oasis ist ein ganz besonderer Ort.
Wenn man dort ankommt, fühlt es sich an, als würde alles langsamer werden.
Überall sind Palmen, kleine Wasserläufe und ganz viel Grün. Mitten in einer eher trockenen Landschaft.
Es ist ruhig, aber nicht leer. Man hört das Wasser, die Vögel und manchmal einfach nur den Wind. Es ist ein Ort, an dem man automatisch zur Ruhe kommt.
Ich war mit meinem rollenden Atelier dort und habe einfach auf einem kleinen, einfachen Parkplatz gestanden.
Und genau das hat es so schön gemacht.
Ich musste nichts. Ich hatte Zeit.
Tagsüber saß ich zwischen den Palmen, habe den Fröschen zugehört und auf das Wasser geschaut. Alles war grün und lebendig, aber gleichzeitig ganz ruhig.
Am Abend wurde es stiller, und manchmal kamen Wildschweine vorbei.
Auf dem Boden lagen überall Datteln, wirklich tausende. Es war fast unglaublich zu sehen, wie viel einfach da ist, ohne dass jemand etwas dafür tut.
Diese Einfachheit hat mir richtig gut getan. Kein Stress, kein Lärm..nur das Leben, so wie es ist.
Man braucht oft viel weniger, als man denkt.
Wenn man langsamer wird, merkt man erst, wie viel eigentlich schon da ist.
Aghroud- Maison Bleu





- Der Spot
- Die Story
- Philosophie
Aghroud liegt an der Atlantikküste, nördlich von Agadir, direkt hinter dem Strand. Es ist ein sehr kleines, überschaubares Dorf, in dem man schnell die Gesichter kennt.
Die bunten Häuser entstanden, als einzelne Bewohner ihre Fassaden in kräftigen Farben strichen. Nach und nach machten Nachbarn mit, und so entstand ein ganzes Dorf voller leuchtender Töne. Mittlerweile zieht diese Farbigkeit auch einige Touristen an, die das Dorf besuchen, Fotos machen und die besondere, lebendige Atmosphäre erleben möchten.
Aghroud wirkt dadurch offen, freundlich und sehr lebendig. Authentisch und trotzdem besonders.
Ich habe Ultramarinblau mit Phtaloblau gemischt und ein Blau geschaffen, das tiefer, kühler und intensiver wirkt als alles andere. Schicht für Schicht habe ich es aufgebaut, bis es Raum, Tiefe und Kraft hatte.
Inspiriert wurde ich von den Wänden im bunten Dorf. Sie sind unperfekt, mutig, roh und voller Leben. Dieses Gefühl wollte ich einfangen: Echtheit, Tiefe, Farbe, die trägt und berührt.
Für mich ist das Kunst als Erlebnis, nicht als Dekoration.
Echtheit ist stärker als Perfektion.
Tiefe entsteht, wenn man Schichten zulässt und Zeit gibt, dass sich Farben und Gefühle entfalten.
Kunst, wie das Leben, lebt von Mut, Rohheit und davon, dass man sich nicht verstellt.
Aghroud Plage
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- Die Story
- Philosophie
Aghroud Plage liegt an der Atlantikküste im Süden Marokkos, etwas außerhalb von Agadir. Es ist ein kleines Dorf mit einem langen, offenen Strand, der sich weit zieht und nie wirklich voll wirkt.
Genau diese Größe macht viel aus. Der Strand ist groß genug, um Platz zu haben, aber klein genug, um sich schnell vertraut anzufühlen. Man kennt nach ein paar Tagen die Gesichter, weiß, wer morgens da ist und wer abends kommt.
Ich war länger dort, als ich geplant hatte. Eigentlich sollte es nur ein kurzer Aufenthalt sein, doch dieser Ort hielt mich fest, weil er zwei Seiten hatte und beide etwas in mir berührten.
Vor mir lag der Strand. Der Horizont war weit und klar und das Meer so ruhig, als würde es alles aufnehmen, was man ihm anvertraut. Wenn ich dorthin schaute, wurde es still in mir. Die Weite gab mir Orientierung, als könnte ich endlich wieder geradeaus denken.
Drehte ich mich um, begann eine andere Welt. Hinter mir lag das winzige Dorf mit seinen bunten Häusern, voller Leben und Bewegung. Stimmen mischten sich mit Geräuschen des Alltags, Farben leuchteten in der Sonne und alles fühlte sich intensiv und nah an. Es war chaotisch und gleichzeitig warm, so als würde das Leben hier einfach passieren dürfen.
Alles ist eine Frage des Blickwinkels.
Dasselbe Leben kann still oder wild sein, je nachdem, wohin du schaust.
Manchmal braucht es nur eine Drehung um 180 Grad, um zu verstehen:
Widersprüche schließen sich nicht aus.
Sie gehören zusammen.
Aghroud- Maison Magenta
- Der Spot
- Die Story
- Philosophie
Aghroud liegt an der Atlantikküste, nördlich von Agadir, direkt hinter dem Strand. Es ist ein sehr kleines, überschaubares Dorf, in dem man schnell die Gesichter kennt.
Die bunten Häuser entstanden, als einzelne Bewohner ihre Fassaden in kräftigen Farben strichen. Nach und nach machten Nachbarn mit, und so entstand ein ganzes Dorf voller leuchtender Töne. Mittlerweile zieht diese Farbigkeit auch einige Touristen an, die das Dorf besuchen, Fotos machen und die besondere, lebendige Atmosphäre erleben möchten.
Aghroud wirkt dadurch offen, freundlich und sehr lebendig. Authentisch und trotzdem besonders.
Ich lief durchs Dorf und blieb an einer Hauswand hängen. Magenta, dazu ein bisschen Orange und Gelb. So ein erdiger, fast beerigter Ton. Irgendwie mutig zusammen.
Diese Wand war meine Inspiration. Ich wollte diese Farbe in meinem Bild aufnehmen, sie aber noch etwas intensivieren, ohne ihre Echtheit zu verlieren.
Für mich zeigt das, dass oft die einfachen Dinge die besonderen sind. Weniger ist mehr.
Schönheit zeigt sich oft in der Einfachheit. Klare Formen, ehrliche Farben und Reduktion schaffen Raum, Tiefe und Ausdruck. Gerade durch diese Klarheit werden die Dinge besonders, stark und lebendig.




südliche Atlantikküste
Aglou



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Der Küstenort Aglou liegt ruhig am Atlantik, nicht weit von Tiznit. Die Küste ist gesäumt von kleinen, einfachen Fischerhütten, ganz spartanisch gebaut, oft direkt am Wasser. Alles wirkt rau, ehrlich und reduziert. Die Luft ist diesig und schwer vom Salz, und das Meer bestimmt hier den Rhythmus. Es ist kein Ort für großen Trubel, sondern für das, was wirklich zählt.
Ich war mit meinem rollenden Atelier dort und habe einige Zeit an dieser Küste verbracht. Jeden Tag konnte ich sehen, wie die Fischer hinaus aufs Meer fahren, ohne zu wissen, was sie zurückbringen werden. Und trotzdem gehen sie. Immer wieder.
Viele von ihnen kamen vorbei, haben gegrüßt, gelächelt oder einfach kurz angehalten. Manche haben sogar Essen geteilt, ganz selbstverständlich, ohne etwas zu erwarten. Diese einfache Freundlichkeit hat mich berührt.
Alles dort war reduziert auf das Wesentliche. Die Hütten, das Leben, der Alltag. Und trotzdem hat es sich nie arm angefühlt, eher klar und echt. Das Rauschen des Meeres, die salzige Luft und diese leichte Diesigkeit haben dem Ort etwas Ruhiges, fast Zeitloses gegeben.
Vertrauen heißt, loszugehen, auch wenn man nicht weiß, was kommt.
Und oft entsteht echter Reichtum genau dort, wo wenig erwartet wird.
Sidi Kaouki





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- Philosophie
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Sidi Kaouki liegt an der Atlantikküste Marokkos, etwa 25 Kilometer südlich von Essaouira. Es ist ein ruhiger, kleiner Ort, nicht direkt am Strand, aber leicht erhöht mit Blick aufs Meer. Hinter dem Dorf stehen unzählige schiefe Agavenbäume, vom Wind geformt, die dem Ort seinen charaktervollen, lebendigen Charme geben.
Der Ort ist perfekt für alle, die Ruhe, Natur und Authentizität suchen. Hier trifft man auf entspannte Dorfbewohner, neugierige Esel, offene Landschaften und die besondere Mischung aus Meer, Licht und Farbe, die Sidi Kaouki so besonders macht.
Ich war ein paar Tage in Sidi Kaouki, einem kleinen Ort ein Stück hinter dem Strand. Nicht direkt am Wasser, aber mit Blick aufs Meer, zwischen unzähligen schiefen Agavenbäumen, die vom Wind geformt waren und irgendwie jedem Baum seinen eigenen Charakter gaben.
Täglich kam ein Esel zu Besuch, schlenderte gemächlich vorbei und schaute neugierig, was hier so los war. Solche kleinen Momente haben den Ort für mich besonders gemacht.
Die schiefen Agavenbäume in Sidi Kaouki zeigen, dass Schönheit nicht perfekt sein muss. Sie biegen sich, wachsen in unterschiedliche Richtungen, stehen dennoch fest. Daraus kann man mitnehmen: Echtheit, Geduld, und dass die kleinen, ungewöhnlichen Details oft den stärksten Eindruck hinterlassen.
Ouassane





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Das Dorf Ouassane liegt im Süden von Morocco, ganz in der Nähe von Cap Sim. Es ist klein, ruhig und sehr ursprünglich. Überall laufen Hühner herum, Esel stehen zwischen den Häusern, und alles fühlt sich noch sehr dörflich und heimelig an. Gleichzeitig merkt man, dass sich etwas verändert. Neue Häuser werden gebaut, langsam kommt mehr Infrastruktur dazu, und auch der Tourismus wird spürbar. Surfer machen hier Halt, bleiben ein paar Tage und ziehen weiter. Es ist ein Ort zwischen dem, was war, und dem, was kommt.
Ich war mit meinem rollenden Atelier dort und habe einige Zeit im Dorf verbracht. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir Fatima, eine Frau aus dem Dorf, die sich um ihre Hühner und Schafe kümmert.
Alles wirkte bei ihr so ruhig und selbstverständlich. Kein Stress, kein Druck, einfach ihr Alltag. Wir haben uns begegnet, ein bisschen ausgetauscht, und obwohl wir aus ganz unterschiedlichen Welten kommen, hat sich alles sehr nah angefühlt.
Im Dorf selbst war immer etwas los, aber auf eine ruhige Art. Hühner liefen über den Weg, Esel standen irgendwo im Schatten, und zwischendurch kamen Surfer vorbei. Man hat gemerkt, dass hier gerade etwas wächst und sich verändert, aber die Menschen wirkten trotzdem ausgeglichen, fast gelassen.
Veränderung muss nicht laut sein.
Man kann wachsen, ohne die Ruhe zu verlieren, wenn man bei sich bleibt.
